Ortsbeirat möchte "Wir-Gefühl" stärken

VORSCHLÄGE Der Mittelpunkt des Bad Endbacher Ortsteils rund ums DGH soll umgestaltet werden

Pläne sichten und Ideen entwickeln - bei der Sitzung in Schlierbach ging es um die Neugestaltung des Dorfplatzes. (Foto: Piplies)

Blechgaragen weg, Parkplatz pflastern und Straße asphaltieren - so die Ideen für die Neugestaltung vom Schlierbacher. (Foto: Piplies)

Bild 1 von 2

Zu dem Termin hatte das Gremium alle Anlieger und Bürger des Bad Endbacher Ortsteils eingeladen. Gekommen waren ein Dutzend Interessierte, die mit dem dreiköpfigen Ortsbeirat über verschiedene Ideen diskutierten. Ortsvorsteher Rolf Herrmann hatte nachdrücklich betont, dass er und seine beiden Mitstreiter nichts über die Köpfe der Schlierbacher hinweg entscheiden wollen. Vielmehr solle der Dorfplatz unterhalb des Dorfgemeinschaftshauses der Ortsmittelpunkt aller Schlierbacher werden und das "Wir-Gefühl" stärken.

Der Platz selbst mit Parkplätzen und der Zufahrt zum Dorfgemeinschaftshaus ist eigentlich der zweite Bauabschnitt einer bereits Anfang 2000 begonnenen Sanierung, wobei der erste Bauabschnitt mit der Neugestaltung des Bachlaufes 2002 abgeschlossen wurde. Geld für die Neugestaltung soll in den Bad Endbacher Haushalt für nächstes Jahr eingestellt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass spätestens zur 700-Jahr-Feier 2018 alle Arbeiten abgeschlossen sind.

Nach langer Diskussion konnten sich die Schlierbacher auf die ersten Eckpunkte einigen. Um die Kosten für die Anlieger so gering wie möglich zu halten, soll die Straße zum DGH asphaltiert werden - der Parkplatz hingegen soll gepflastert werden. Welche Form das Pflaster haben soll, soll später entschieden werden. Hier sollen die Fachleute aus der Bad Endbacher Verwaltung unterschiedliche Vorschläge und Skizzen mit den entsprechenden Kosten vorlegen.

Die Mitarbeiter aus dem Fachbereich Bauen und Planen sollen auch feststellen, ob die jetzige Straßenführung problemlos geändert, in einem leichten Bogen zum DGH führen und die Parkplätze rechts und links davon angelegt werden könnten ohne Zusatzkosten für die Anlieger. Der jetzige schmale Bürgersteig könnte hingegen ganz verschwinden und die ganze Straße zum DGH als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen werden.

Auf jeden Fall jedoch - so die übereinstimmende Meinung von Bürgern und Ortsbeirat - sollen die alten Blechgaragen sowie der Altglascontainer an der Böschung in Richtung DGH verschwinden. Ein entsprechendes Schreiben habe die Gemeinde bereits verschickt. Für den Glascontainer wird ein neuer Standort gesucht. Wo jetzt noch diese Blechgaragen stehen, könnten nach deren Abriss und Beseitigung Bäume und Sträucher angepflanzt und Blumenrabatte angelegt werden. Hier gab es allerdings Einwendungen, da unklar ist, wer die Blätter im Herbst kehren und die Blumen pflegen soll.

Auf und entlang der Böschung hinter den Blechgaragen zum DGH, könnten Pfade mit Klettergeräten für die Kinder angebracht und von oben herunter eine große Rutsche montiert werden. Ob diese Ideen überhaupt den aktuellen strengen Sicherheitsvorschriften genügen könnten, soll ebenfalls bis zum nächsten Treffen geklärt werden. (pp)


Bald ist Weihnachten. Schenken Sie doch einfach einem lieben Menschen 6 Wochen lang die Zeitung für die Region für nur 19,90 EUR.
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2016
Kommentare (0)
Mehr aus red.web unzugeordnet