Rettungsberuf stark gefragt

Zwei Notfallsanitäter-Azubis starten bei den Maltesern in Niederselters

Claus Kemp, Leiter der Malteser Rettungsdienstschulen für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, hat gestern Lisa-Marie Neuroth und Sarah Tölg offiziell in der Malteser Ausbildung willkommen geheißen.

"Wir freuen uns, euch die kommenden drei Jahre als engagierte und motivierte Auszubildende auf eurem Weg zum Notfallsanitäter begleiten zu dürfen", sagte Claus Kemp zu den insgesamt 57 Azubis. 38 davon sind Malteser Auszubildende, 19 weitere sind Kollegen anderer Organisationen, die gemeinsam die Schulbank drücken. "Die Zusammenarbeit zwischen erfahrenen Rettungsdienstmitarbeitern und neuen Kollegen ist für beide Seiten sehr bereichernd."

Während ihrer Ausbildung lernen die jungen Leute die Grundlagen des menschlichen Körpers sowie der Notfallversorgung an der maltesereigenen Rettungsdienstschule, erleben die Abläufe im Krankenhaus bei Klinikpraktika und fahren mit im Rettungswagen zu Einsätzen.

"Es ist toll, dass sich so viele junge Frauen und Männer für diesen Beruf interessieren und helfend tätig sein wollen. Wir wollen sie in ihrer Ausbildung gern unterstützen", erklärt Volker Hinz, Leiter der Rettungswache Niederselters in Vertretung.

Beruf des Notfallssanitäters wurde erst 2014 per Gesetz geschaffen

Die Auszubildenden sind der dritte Jahrgang, der den Beruf des Notfallsanitäters lernt. Dieser wurde 2014 mit einem Bundesgesetz neu geschaffen und löst den Rettungsassistenten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ab. Die Malteser gehörten zu den Ersten in Deutschland, die bereits 2014 Jahr die Notfallsanitäter-Ausbildung angeboten haben.

Die Bewerbungsphase für die Notfallsanitäter-Ausbildung 2017 hat bereits begonnen. Weitere Informationen finden Interessierte online auf www.malteser-rettungsdienst.de. (red)


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