"Stöffche-Fusion" der Wirte und Kelterer

Äpfelweinwirte und Keltereien arbeiten zusammen

Dabei bleibt die Vereinigung der Äpfelweinwirte als eigenständige Gruppe unter ihrem bisherigen Namen innerhalb des Verbandes bestehen. "Mit dieser Verschmelzung schaffen wir den Schulterschluss zwischen den Keltereien und der Gastronomie", erklärt Martin Heil, Vorstandsvorsitzender des Apfelweinverbands und Chef der Kelterei Heil aus Laubuseschbach.

Durch den Zusammenschluss ist Martin Heil jetzt auch Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Äpfelweinwirte. Diese haben auf der kürzlich durchgeführten Jahreshauptversammlung der Vereinigung eine Gruppensprecherin und ihren Stellvertreter gewählt: Die Mehrheit der Vereinigungsmitglieder wählte die ehemalige Apfelweinkönigin Nora Batz vom Gasthaus Rudolph in Liederbach zur Gruppensprecherin, stellvertretender Gruppensprecher ist Andreas Kimmel vom Homburger Hof in Frankfurt. "Mit dem Zusammenschluss können wir jetzt noch stärker auftreten", sagt Nora Batz. "Einerseits können wir unsere Interessen viel besser vertreten, andererseits haben wir noch mehr Möglichkeiten einer konsistenten Kommunikation nach außen."

Die Vereinigung der Äpfelweinwirte Frankfurt am Main und Umgebung gibt es bereits seit dem Jahr 1919. Die Vereinigung zählt heute 63 Mitglieder, als Institution ist sie seit mehr als zehn Jahren Mitglied im Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien. Zudem sind auch einige Keltereien des Verbandes Mitglieder bei den Äpfelweinwirten. "Überschneidungen gibt es also seit langem, jetzt bündeln wir unsere Stärken auch organisatorisch", so Marin Heil. (red)


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