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"Viele finden 2. Liga reizvoll"

Nachwuchskonzept des TV Hüttenberg hat sich bewährt

"Alleine, dass Mario nicht negativ aufgefallen ist, ist schon eine Leistung", meint Volker Michel, seit Sommer 2009 Jugendkoordinator beim TVH. "Er hatte es aber auch nicht ganz so schwer", fügt Jan Gorr, der Coach der ersten Mannschaft, an. Denn um für solche Fälle gerüstet zu sein, hat der Traditionsclub vor Jahren schon ein Jugendkonzept erarbeitet. Fernandes hat davon profitiert. Für ihn waren das Abwehrsystem und die Spielkonzeptionen im Angriff des Zweitligateams nicht neu. Bis in die C-Jugend hinunter werden die für die erste Mannschaft erarbeiteten Konzepte runtergebrochen, um die Übergänge zwischen den Teams so fließend wie möglich zu machen. Die Richtung gibt dabei das Jugendbasisteam des TV Hüttenberg vor. Ihm gehören neben Gorr und Michel noch Hugo Sattler, gleichzeitig Vizepräsident Jugend im Hessischen Handball, und ein Vertreter des Vereinsvorstandes an. Die Trainer der männlichen und weiblichen A- bis C-Jugend sollen die Vorgaben dann umsetzen.
"Ganz klar: Unser Ziel ist es, Spieler für die zweite Liga zu produzieren", sagt Gorr, der seit seinem Amtsantritt 2005 das Konzept permanent weiterentwickelt hat. Denn gute Nachwuchsarbeit hat der Verein schon Jahrzehnte lang gemacht. In Zeiten, in denen große Clubs mit einigem Geld und hervorragenden strukturellen Bedingungen ganze Jugendzentren aufbauen, sieht sich ein vergleichsweise kleiner Verein wie der TV Hüttenberg allerdings vor ganz neue Herausforderungen gestellt. "Wir haben nicht annähernd die Voraussetzungen wie diese Leistungszentren", gibt Gorr zu bedenken. Trotzdem tritt der TV Hüttenberg in Konkurrenz zu ihnen. "Deswegen mussten wir uns eben einiges ausdenken", sagt der 31-Jährige.
Ein wesentlicher Baustein des TVH-Jugendkonzepts ist die überdurchschnittliche Kompetenz der Übungsleiter. Mit Axel Spandau (A-Lizenz-Inhaber, Coach der zweiten Mannschaft sowie der männliche A-Jugend), Waldemar Strzelec (B-Lizenz, Torwarttrainer), Ergün Sahin (B-Lizenz, männliche Jugend B), Mario Weber (B-Lizenz, männliche Jugend B), Rolf Sasse (B-Lizenz, männliche Jugend C), Yvonne Thon (A-Lizenz, weibliche Jugend A und B), Susanne Mappes (weibliche Jugend C) und Koordinator Volker Michel (B-Lizenz) "haben wir ganz viel Qualität", wie es Gorr ausdrückt. Hinzu kommt, dass mit Florian Laudt, Andreas Lex, Marc Langenbach, Florian Billek, Mathias Ritschel und Arne Rigterink sechs Spieler aus der Zweitliga-Mannschaft in die Jugendarbeit involviert sind.
Vier Mal trainieren die B- und A-Jugendlichen in der Halle mit ihren Teams, dazu kommen einmal in der Woche Stützpunkttraining sowie Athletikeinheiten. Trotzdem: "Der Umfang ist eher noch gering. In den Leistungszentren haben die Spieler acht bis zehn Mal in der Woche Training", sagt Volker Michel, der aber nicht ohne Stolz anfügt: "Dass es hier trotzdem klappt, auf hohem Niveau Jugendarbeit anzubieten, das ist das Besondere."
Alle A- bis C-Jugend-Teams der Hüttenberger spielen sowohl im männlichen als auch im weiblichen Bereich in der höchstmöglichen Spielklasse. "Dieser Erfolg bei Mädchen und Jungen ist wohl einmalig in Deutschland", vermutet Gorr. Anfang des Jahres erhielten die Hüttenberger zudem das Jugendzertifikat der Handball-Bundesliga. Dieses ligaübergreifende Gütesiegel bekam der TVH als einziger Verein in Mittelhessen. Der HSG Wetzlar wurde es wegen Formfehler verwehrt.

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