Wird das Wetzlarer Arbeitsgericht eingespart?

Justizministerium prüft Verlegung nach Gießen

"So ohne Weiteres ist die Zusammenlegung am jetzigen Standort nicht vorstellbar", sagte auch die Gießener Arbeitsgerichtsdirektorin Manuela George. In ihrer Behörde sind rund 20 Personen beschäftigt.

Man sei momentan in einer internen Prüfungsphase, so George, ob sich durch größere Gerichtseinheiten Geld sparen lasse. Geklärt werden müsse, wie sich die Zusammenlegung von Arbeitsgerichten umsetzen lässt.

Ähnlich ist das Verfahren in Limburg. Die dortige Behörde soll, so Minister Hahn, nach Wiesbaden verlegt werden.

Nach Angaben von Ratz werden die Umfrageergebnisse bei den Arbeitsgerichten an den Präsidenten des hessischen Landesarbeitsgerichts gemeldet. Eine Arbeitsgruppe kümmert sich dort um Details.

Voraussichtlich im Juni sollen Einsparmöglichkeiten im Justizministerium an den hessischen Finanzminister gemeldet werden.


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