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Gießen (go). Sie wollen Tumorviren umprogrammieren, haben multiresistenten Keimen den Kampf angesagt und möchten sterilen Männern ihre Fruchtbarkeit...mehr
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Marburg-Biedenkopf (red). Er faucht wild, speit Rauch, Dampf und Feuer und macht es seinen Bezwingern nicht leicht: Knapp 500 Feuerwehrleute aus der...mehr
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Wetzlar. Wolfgang Schuster (SPD) bleibt Landrat im Lahn-Dill-Kreis. Er errang im ersten Wahlgang 62,1 Prozent. Eine Stichwahl ist damit nicht nötig...mehr
Wer zum einen Herrn Schuster nicht allzu sehr zugeneigt ist und andererseits in den anderen Kanditdaten auch keine bessere Alternative sieht, der hatte einfach am Sonntag keinen zwingenden Grund zur Wahl zu gehen. Trotzdem ist die direkte Wahl des Landrates wichtig, denn wenn es vielen Wählern wichtig ist einen bestimmten Kandidaten zu unterstützen - oder aber einen anderen zu verhindern, dann werden sich auch die Wähler gerne mobilisieren lassen.
Selbstverständlich haben die Bürger, die ihr Wahlrecht ausgeübt haben, mit großer Mehrheit klar den SPD-Landrat gewält. Auch wenn das dem einen oder anderem so gar nicht passt. Das Herr Menz sich in seinem Kommentar anmaßt, die Legitimation wegen der niedrigen Wahlbeteiligung in Frage zu stellen und zu schreiben, dass ein Wechsel der politischen Kräfte und den Strukturen im Kreishaus gut getan hätte, spricht fü sich. Gut, dass sich die Bürger noch ein eigenes Bild machen.