Zeitgleich durchsuchten Fahnder der Spurensicherung am Donnerstagmorgen die Parterrewohnung der 24-jährigen Pia S. in der Herborner Heiligkreuzstraße.
Dort versammelten sich Zeugen und Nachbarn, Freunde der getöteten jungen Frau, platzierten Kerzen und Briefe. Zeugen gaben der Polizei auch Hinweise auf einen möglichen Täter, die sofort eine Fahndung einleitete. Im Laufe des Tages konnte die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen aus einem Haigerer Stadtteil in seiner Wohnung festnehmen. Er ist zur Tat vernommen worden. Es handelt sich um einen Bekannten der jungen Frau, die bei Hailo in Flammersbach arbeitete. In dem Haigerer Stadtteil wurde dem Vernehmen nach auch das Golf-Cabrio der Getöteten gefunden, das nach der Tat verschwunden war.
"Sollte sich der Verdacht gegen den Mann erhärten, wird er dem Haftrichter vorgeführt", so Braun. Ob es sich um eine Beziehungstat handelt? Dazu wollte sich Braun mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen gestern nicht äußern.
Dort versammelten sich Zeugen und Nachbarn, Freunde der getöteten jungen Frau, platzierten Kerzen und Briefe. Zeugen gaben der Polizei auch Hinweise auf einen möglichen Täter, die sofort eine Fahndung einleitete. Im Laufe des Tages konnte die Polizei einen 40 Jahre alten Tatverdächtigen aus einem Haigerer Stadtteil in seiner Wohnung festnehmen. Er ist zur Tat vernommen worden. Es handelt sich um einen Bekannten der jungen Frau, die bei Hailo in Flammersbach arbeitete. In dem Haigerer Stadtteil wurde dem Vernehmen nach auch das Golf-Cabrio der Getöteten gefunden, das nach der Tat verschwunden war.
"Sollte sich der Verdacht gegen den Mann erhärten, wird er dem Haftrichter vorgeführt", so Braun. Ob es sich um eine Beziehungstat handelt? Dazu wollte sich Braun mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen gestern nicht äußern.
Das Umfeld der Getöteten hat eine eigene Täter-Version: Markus W., ein Nachbar und Freund des Opfers, vermutete gegenüber mittelhessen.de, dass der Täter ein frührer Freund der getöteten Frau sein könnte. Seit eineinhalb Jahren habe dieser ihr nachgestellt. Auch am Wochenende soll ein Mann am Haus des Opfers gewartet und sie mit einem Auto verfolgt haben. Ob der Ex-Freund und der vom Staatsanwalt als "ein Bekannter" genannte Mann identisch sind, ist nicht bestätigt.
Markus W. berichtete weiter, eine andere Nachbarin habe beobachtet, dass am Dienstag ein "Pärchen" lautstark auf der Straße gestritten habe. Ein junger Mann habe einer jungen Frau Rosen geschenkt. Die habe aber den Strauß auf die Straße geworfen. Wie aus Polizeikreisen zu erfahren war, könnte dies im Zusammenhang mit der Tat stehen. Die Blumen lagen gestern immer noch vor dem Haus.
Natalia W., eine Freundin des Opfers, wohnt über deren Wohnung. Sie schildert, dass sie am frühen Mittwochmorgen um zwei Uhr einen Streit mitbekommen habe. Wer sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung befand, konnte sie nicht sagen. Sie hörte auch "schmerzhaftes Stöhnen". Sie dachte aber, dass die 24 -Jährige – wie schon am Dienstagabend – Zahnschmerzen habe. Natalia W. ging zur Wohnung und klopfte, um der 24-Jährigen eine Schmerztablette zu bringen. Doch es öffnete niemand. Auch habe das Auto der 24-Jährigen nicht mehr auf dem Parkplatz gestanden.
Am Mittwoch konnte Natalia W. ihre Freundin immer noch nicht erreichen. Auch Kollegen des Opfers meldeten sich und fragten, ob bekannt sei, warum die als zuverlässig geltende junge Frau nicht zur Arbeit erschienen sei. Natalia verständigte den Hausmeister. Dieser öffnete die Tür, fand die Leiche und rief am Mittwoch gegen 20 Uhr Polizei.








Kommentare (3)
is doch scheiß egal wo es passiert ist. schlimm ist dass eine bekannte von mir TOT ist. Ich hoffe nur das der Täter gefunden wird und seine gerechte strafe bekommt. 3 mal lebenslänglich.