Der Motorsportclub "Crazy Horses" existiert seit 1985 und veranstaltet regelmäßig Stockcar- oder Autocross-Rennen. Von den Fahrern blieben glücklicherweise alle von größeren Verletzungen verschont. "Hier und da ein paar blaue Flecken, aber das ist normal", berichtete Punktrichterin Bianca Fröhlingsdorf. Beim Anblick der Autos, die sich bis zum Rodeo-Wettbewerb am Sonntagnachmittag durchsetzten, hätte man auch durchaus mit dem ein oder anderen Bruch rechnen können.
Von Samstag bis Sonntag wurden verschiedene Rennen geboten. So fand neben den Rennen der Herren auch ein Rennen der Juniorklasse und ein Lady-Cup statt. Bei letzterem konnte der Zuschauer sehen, dass die Damen den Herren in Nichts nachstehen. Sie fuhren ein tolles Rennen.
Ermittelt wurden die Sieger der Rennen durch ein Punktesystem. So gab es für jede beendete Runde Punkte, aber auch für verursachte Rempler, Dreher oder Überschläge. Beim abschließenden Rodeo-Wettbewerb am Sonntagnachmittag galt jedoch: jeder gegen jeden bis nur noch einer steht, beziehungsweise fährt.
Starke Regenfälle machten es den Fahrern nicht gerade einfacher auf der aufgeweichten Strecke ihre Runden zu drehen. So blieb schon mal der ein oder andere im Morast stecken und wurde daraufhin sofort Ziel der gegnerischen Fahrer.
Neben den Zuschauern ließ sich auch Prominenz an, teilweise sogar auf, der Rennstrecke blicken. Die aus dem Fernsehen bekannten Ludolfs besuchten das Event, um sich die Wettbewerbe anzuschauen und Autogramme zu geben.
Joey Kelly, Mitglied der Musikgruppe Kelly Family und leidenschaftlicher Sportler drehte für das Amadeus Racing Team aus Steeden seine Runden auf der Rennstrecke. "Ich bekomme dafür kein Geld, ich mache das aus Spaß", betonte der Musiker. Der Vorsitzende der "Crazy Horses", Uwe Scheu, legte nach: "Durch die jahrelange Arbeit für die ,TV Total Stockcar Challenge' hat sich eine Freundschaft entwickelt. Deshalb fährt der Joe für uns."
Die Ludolfs geben Autogramme; Joey Kelly ist für das Steedener Team am Start
Das jährliche stattfindende Event von "TV Total" wird organisiert von den "Crazy Horses". Aber auch die Autos der dort startenden Fahrer werden von den Mitgliedern des Vereins und von neun weiteren Vereinen zusammengeschraubt. Die Bastelei ist generell ein großer Punkt im Vereinsleben des Motorsportclubs. Wer denkt die stark ramponierten Autos würden nach den Rennen entsorgt, täuscht sich. Alle Autos werden wieder flott gemacht. "Die nötigen Teile holen sich die Jungs vom Schrott", erzählt Bianca Fröhlingsdorf.







Kommentare (0)