Schnellste Frauen benötigen kaum zweieinhalb Stunden bis ins Ziel
Bei den Frauen siegte Caprice Giehl (DJK Marienstatt), die nach 2:24:55 Stunden ins Ziel kam, vor Birgit Jacobi (Biwsk-Racing-Team Limburg) in 2:27:49 Stunden und Steffi Steinberg (TV Buschhütten) in 2:30:08 Stunden.
Pünktlich um 10.15 Uhr fiel im Schatten des Domes, direkt vorm Ruderhaus, der Startschuss durch Limburgs Bürgermeister Martin Richard (CDU).
Auf der Lahn waren für die "Olympier" 1500 Meter zurückzulegen. Die zahlreichen Zuschauer fröstelte es angesichts niedriger Temperaturen. Das bloße Auge konnte das kraulende Feld nicht mehr erkennen, als die Ersten nach 750 Metern an der Boje hinter der Autobahnbrücke wendeten.
Bereits nach 20 Minuten und 38 Sekunden war der spätere Gewinner Christoph Bergmann am Schwimmausstieg angekommen und wurde von Helfern aus dem Wasser gehoben.
Jetzt traten die Athleten mächtig in die Pedale. Von der Wechselzone im Eschhöfer Weg führte die ungefähr acht Kilometer lange Route über die Grabenstraße und die Alte Lahnbrücke nach Eschhofen, vier Runden über insgesamt 40 Kilometer. Die Veranstalter hatten in diesem Jahr eine etwas schwierigere Strecke gewählt, die kurviger etwas steiler war.
Verfolger Jens Kaiser macht auf dem Fahrrad zwei Minuten gut und schließt auf
Dem besseren Radfahrer Jens Kaiser gelang es schließlich, den führenden Bergmann einzuholen und die knapp zwei Minuten aufzuholen, die Bergmann beim Schwimmen schneller war.
In der zweiten Wechselzone auf dem Neumarkt gingen beide fast gleichzeitig auf die 2,5 Kilometer lange Laufstrecke durch die historische Altstadt, die vier Mal zu absolvieren war. In dieser Disziplin konnte Bergmann seine Laufstärke gegen seinen härtesten Konkurrenten zur Wirkung bringen und ihm mit knapp zwei Minuten Vorsprung eindeutig den Laufpass geben.
Entlang der Strecke wurden die Teilnehmer von aufmunterndem Beifall begleitet und im Ziel auf dem Neumarkt von vielen Zuschauern und der "Ramba-Samba"-Gruppe Elz begeistert willkommen geheißen.
Es wurden super Zeiten erzielt. Die Erstplatzierten hatten das Ziel nach ungefähr zwei Stunden erreicht. Viel Anerkennung war in den Reihen der Zuschauer zu hören, die Respekt vor jeder Sportlerin und jedem Sportler hatten, der die Anforderungen erfüllte, ganz gleich, ob schnell oder langsam.
Auf der Olympischen Kurzdistanz gaben neun von 139 Startern auf, manche bereits nach dem Schwimmen. Auf der Volksdistanz machten zwei von 116 Akteuren nach Absolvieren des Rad-Rundkurses nicht weiter und stiegen aus dem Rennen aus.






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