Felix Wiemers hat Alaska noch im Blick

SKI FREERIDE Biedenkopfer in Österreicher gefordert

In den Kitzbüheler Alpen folgt der erste Cut in dieser Saison. Nur die besten 14 Fahrer dürfen zum Sprung über den Großen Teich ansetzen, um sich eine Woche später in Haines für das Grande Finale zu qualifizieren, das Anfang April in Verbier (Schweiz) steigt. Im vergangenen Jahr war Felix Wiemers erstmals im Freerider-Mekka Alaska am Start und möchte dieses Erlebnis auch in diesem Winter auskosten dürfen. Zumal er sich damit auch einen Startplatz für die World Tour 2017 gesichert hätte.

Der Biedenkopfer ist in den bisherigen beiden Rennen jedoch hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Mit Platz 13 zum Auftakt in Vallnord Arcalís (Andorra), wo er 2015 sensationell auf das Podest gefahren war, lag er zumindest noch auf Alaska-Kurs. Mit Rang 15 im zweiten Lauf rutschte er allerdings aus den Qualifikationsrängen. "In Chamonix bin ich auf Sicherheit gefahren, das ist leider nicht ganz aufgegangen", ärgert sich der 27-Jährige. Mit 1635 Punkten liegt er aktuell 55 Zähler hinter dem Schweizer Samuel Anthamatten, 120 Punkte Rückstand hat er auf Wille Lindberg (Schweden). Andererseits sind seine 190 Zähler Vorsprung auf den Neuseeländer Charlie Lyons auch kein beruhigendes Polster. "Es ist ganz eng, aber wenn ich unter die ersten Zehn fahre, dürfte es reichen", glaubt Wiemers und lässt an seiner Marschroute für Fieberbrunn keine Zweifel: "Da werde ich Gas geben!"

Veranstaltung verschoben

Seit Tagen schon fährt sich der Hinterländer in Österreich warm. Auf den Wettkampf muss er nun noch etwas länger warten. Für den geplanten ersten Termin am Sonntag ist derart wechselhaftes Wetter vorhergesagt, dass sich Veranstalter und Teilnehmer am Freitag auf eine Verschiebung in die kommende Woche einigten. Zurzeit ist die Schneedecke am 2118 Meter hohen Wildseeloder noch recht dünn. Im Vorjahr führten ähnliche Bedingungen zum Abbruch der Veranstaltung, die dann in Andorra nachgeholt wurde. "2015 lag ich vor dem dritten Lauf als 23. deutlich weiter hinten. Und dann bin ich in Arcalís Dritter geworden", gibt sich Felix Wiemers kämpferisch, "wenn es diesmal wieder so läuft, hätte ich nichts dagegen". (jpk)


NEU: Die mittelhessen.de News-App. Jetzt kostenlos für Apple und Android laden!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2016
Kommentare (0)
Mehr aus Sport aus der Region