Gerade einmal drei Niederlagen musste Leibenath mit seinem neuen Team in der laufenden Runde hinnehmen - von einer solch triumphalen Bilanz des Vorjahres-14. dürfte im Sommer kaum ein Fan in Ulm und Ulm herum geträumt haben, zumal Hoffnungsträger Robin Benzing zu Bayern München abwanderte. Mit Dane Watts, Steven Esterkamp, Isaiah Swann und Keaton Nankivil hat Leibenath aber starke Schlüsselspieler verpflichtet, die hervorragen mit dem bestehenden Personal um die beiden Allstars John Bryant und Per Günther harmonieren.
Die Qualität dieses Ensembles bekamen die Gießen 46ers im Hinspiel vor vier Wochen zu spüren: Beim 75:97 punkteten gleich sechs Ulmer zweistellig, lediglich der Start in die Partie war den Gästen gelungen, ehe die Hausherren nach acht Minuten den Turbo zündeten. Chancen darf sich das LTi-Team von Trainer Björn Harmsen heute nur dann erhoffen, wenn es in der Defensive auf allen Positionen in Bestform agiert.
Gegen das erfolgsverwöhnte Ulmer Ensemble sind die Gießen 46ers folglich Außenseiter und können nach zwei Siegen in Folge relativ unbeschwert in die Partie gehen. Der Abstand auf die Abstiegsplätze bleibt jedoch hauchdünn, denn nach dem umjubelten Auswärtssieg in Frankfurt zogen die direkten Verfolger aus Tübingen und Trier mit Punktgewinnen am vergangenen Wochenende nach.
Taj McCulloughs Vertrag läuft aus
Eine Entscheidung für den weiteren Saisonverlauf muss nach dem Heimspiel gegen Ulm bei den 46ers fallen, denn der vierwöchige Probevertrag von Taj McCullough läuft aus. Handlungsbedarf besteht in jedem Fall, denn Maurice Jeffers ist noch nicht wieder einsatzbereit. Sobald aber der US-Amerikaner wieder fit ist, haben die 46ers einen Nicht-EU-Ausländer zu viel im Kader.




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