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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Die vergangenen Samstag beendete Bundesliga-Saison werden die E2-Junioren der JSG Laubuseschbach/Wolfenhausen so schnell nicht vergessen. Nicht etwa, weil der FC Bayern München seinen 22. Titel geholt hat, sondern weil der Nachwuchs der Taunusclubs den "heiligen Rasen" der Commerzbank Arena betreten durfte. Und das auch noch an der Hand von Bundesliga-Profis. Die kleinen Kicker durften nämlich dank der Beharrlichkeit von Karl Otto mit ihren Idolen einlaufen. Der Laubuseschbacher Jugendleiter hatte sich schon vor einigen Jahren erstmals bei Eintracht Frankfurt darum beworben, dass die JSG-Fußballer einmal als Einlaufkinder mit von der Partie sein dabei sein dürfen. Jahr für Jahr erneuerte Karl Otto seine Bewerbung. Nun hat es geklappt. "Es war ein unbeschreibliches Erlebnis für die Kinder, aber auch für uns Betreuer", erzählt Peter Hastall. Das Vorstandsmitglied des TuS Laubuseschbach fasst die Erlebnisse zusammen: "Die Aufregung der Kinder war riesig. Wir wurden an der Haupttribüne von einem Verantwortlichen in Empfang genommen und durch alle Sperren für Normalbesucher in die Katakomben der Commerzbank-Arena geleitet. Dort wurden die leider viel zu großen Trikots und Hosen der DFL-Aktion ,Sportler für Sportler verteilt und angezogen. Bei der Wahl, mit welcher Mannschaft unsere Kinder einlaufen dürfen, entschied der Münzwurf auf Hertha BSC Berlin." Nach Klärung der Verhaltensregeln, die den Kindern vorschrieben, die Spieler nicht anzusprechen oder Autogramme zu fordern, ging es durch die Katakomben Richtung Rasen. Nervosität machte sich breit. Peter Hastall berichtet: "Kurz vor dem Aufgang ins Stadion musste erst nur einer, aber dann doch alle nochmal die Toiletten aufsuchen. Rund 25 Minuten vor Spielbeginn gingen wir zusammen mit der anderen Einlauf-Mannschaft in den Innenraum des Stadions und durften uns auf die Ersatzbank der Gastmannschaft setzen." Dabei entstand auch Schnappschüsse mit Ex-Nationalspieler Freddy Bobic und Tatjana Hüfner, Olympiasiegerin im Rodeln, die den Spielball als Werbung für die Aktion "Sportler für Sportler" an den Schiedsrichter übergab. Dann kam der große Moment und die Kinder durften an der Hand der Profis unter dem Applaus der fast 50 000 Zuschauer einlaufen. Anschließend ging es in Windeseile zurück in die Katakomben zum Umziehen und von dort direkt auf die Tribüne. "Nach dem Spiel fuhren wir mit unvergesslichen Eindrücken zurück in die Heimat", weiß Peter Hastall um die Nachhaltigkeit dieses Tages.

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