12.06.2010
Lokalsport Weilburg: Sport zum SonntagDer Sport zum Sonntag
Der Fußballkreis Limburg-Weilburg ist wieder wer. Oder besser gesagt: Ist endlich wer! Nachdem über Jahre einzig und allein der RSV Würges entweder als Landes- oder Oberligist das Aushängeschild spielte, ist der Kreis in der nächsten Saison in den beiden höchsten hessischen Spielklassen erstmals mit drei Teams vertreten. So viel wie noch nie zuvor, auch nicht zu Zeiten des Altkreises Limburg. Dafür hat nach dem Aufstieg der SpVgg. Hadamar in der Saison 2008/2009 nun der Triumph der SG Hausen/Fussingen/Lahr vom Mittwoch gesorgt. An diesem für die drei Mitgliedsvereine der Spielgemeinschaft historischen Tag hatte sich die Elf um Trainer Herbert Leus trotz der 0:1-Niederlage gegen den FV Breidenbach als Sieger der Relegation für Liga sechs qualifiziert. Die SG-Verantwortlichen hatten sich perfekt auf diesen Tag und den Besucheransturm von fast 900 Fans vorbereitet. Angefangen von den Parkplätzen bis zu der Bratwurstversorgung klappte alles wie am Schnürchen. Auch der allgemeine Bierdurst wurde gestillt. "Wir haben so viel verzapft wie manch ein Dorf nicht auf seiner Kirmes", war aus SG-Kreisen zu hören. Auch auf der sportlichen Seite überließen die Westerwälder nichts dem Zufall. So wurde Stürmer Robert Winkler kurzerhand aus seinem Bulgarien-Urlaub eingeflogen. Der Torjäger blieb zwar ohne Treffer, sorgte aber mit seinen Sturmläufen dafür, dass der Ball oft genug weit entfernt vom eigenen Gehäuse rollte.

Andr Bethke | Foto: mittelhessen.de
Gut 8000 Kilometer weit entfernt rollt am Sonntagabend erstmals das Leder für die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Südafrika. Im Vorfeld der für zu erwartenden WM-Partys hat sich das Polizeipräsidium Mittelhessen zu Wort gemeldet. Pressesprecher Willi Schwarz schreibt in einer Mitteilung: "Die Polizei erwartet, dass, wie bei der WM 2006 und der EM 2008 auch, Veranstaltungen und Freudenfeiern in der Region grundsätzlich friedlich verlaufen. Polizeipräsident Manfred Schweizer bittet bei aller Freude über sportliche Erfolge, sich besonnen und tolerant zu verhalten. Alle Fußballfans sollen sich freuen und dies auch in der Öffentlichkeit zeigen können. Die Polizei will kein Spielverderber sein, aber es ist zu verhindern, dass durch Übermut und gefahrenträchtiges Verhalten sich und Anderen Schaden zugefügt wird." Polizeipräsident Schweizer meint: "Dies gilt insbesondere auch für Autokorsos." Da hierbei, so Pressesprecher Schwarz, "teilweise außergewöhnliche Verkehrssituationen entstehen", bittet er die Teilnehmer, besondere Vorsicht walten zu lassen. So sollen waghalsige und leichtsinnige Fahrmanöver unterlassen werden. Willi Schwarz unterstreicht: "Bei aller Freude und Begeisterung gelten auch hier die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Selbst bei dem schönsten Sieg gibt es keine Sonderrechte im Straßenverkehr. Lichtzeichenanlagen, Vorfahrtszeichen, Überhol- und Geschwindigkeitsverbote sowie das Gurtanlegen sind ebenso zu beachten wie das Verbot des Fahrens unter Alkoholeinwirkung. Außerdem entstehen durch Fahnen, die aus fahrenden Fahrzeugen gehalten werden, besondere Gefahren. Das Gleiche gilt für Mitfahrer, die sich während der Fahrt aus dem Fahrzeug heraus lehnen." An einer Tatsache lässt der Pressesprecher keine Zweifel: "Bei aller Großzügigkeit kann die Polizei ein Überschreiten von Toleranzgrenzen natürlich nicht zulassen!" Halten wir uns daran.
Dokumenten Information
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Dokument erstellt am 12.06.2010 um 20:59:12 Uhr
Letzte Änderung am 18.07.2012 um 14:56:46 Uhr
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