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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Was sind schon 63 Punkte Abzug wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls? Im Kreis Limburg-Weilburg verteilt sich dieser Gesamtpunktabzug auf 40 Mannschaften. In keiner Liga sind in dieser Spielzeit einem Team deswegen mehr als drei Zähler abgezogen worden. Im Fußballkreis Gießen hingegen hat der bisherige Gruppenliga-Fünfte SC Sachsenhausen in dieser Woche rekordverdächtige 35 Zähler abgezogen bekommen. Allerdings nicht wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls, sondern wegen eines Verstoßes gegen die Amateurbestimmungen. Was war passiert? Der Aufsteiger hatte in zahlreichen Partien zwei Akteure eingesetzt, die seit Sommer 2009 nicht mehr spielberechtigt waren. Laut Horst-Günther Konlé (Mittenaar-Ballersbach), Vorsitzender der regionalen Sportgerichtsinstanz, waren im Sommer 2008 zwei Kicker aus Vereinen des Kreises Gießen als Vertragsamateure zum SC Sachsenhausen gewechselt. Der Status als Vertragsamateur lief zum 30. Juni 2009 aus, danach waren die Spieler als "normale" Amateure für den Verein aus der Gießener Weststadt aktiv. Aber: Der 1. SC versäumte es, beim Verband eine so genannte "Statusänderung" anzugeben, die - laut Konlé - problemlos zu erhalten gewesen wäre. Somit erlosch die Spielberechtigung der beiden Akteure, die trotzdem weiter Woche für Woche dem Leder nachjagten. Knapp 21 Monate ging das gut, bis am 21. April Schiedsrichter Meik Stupp aus Kronberg im Taunus in der Gruppenliga-Partie gegen Kirchhain im Rahmen der Passkontrolle die Ungereimtheiten aufdeckte. Alle Punkte, die der Verein mit den beiden "Vertragsamateuren" in dieser Spielzeit gesammelt hat, fallen nun an den Gegner.

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