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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Das Urteil rund um die Manipulation eines Spielberichts nach der roten Karte gegen den Trainer während der Partie einer Kreisliga-Reserve im Oberlahnbereich ist gefällt. Der Club bekommt drei Punkte abgezogen. Dies betrifft aber nur die 2. Mannschaft. Hinzu kommt eine Geldstrafe von 100 Euro. Der Coach wurde für seinen Platzverweis wegen Bedrohung und Tätlichkeit mit einer Sperre von zwölf Spielen belegt. Außerdem müssen der Trainer und sein Verein zusätzlich jeweils 15 Euro Strafkosten und 15 Euro Verwaltungsgebühr berappen. In seinem Urteil schreibt Guido Erwes, Vorsitzender des Kreissportgerichts, zum Sachverhalt: "Nach dem Spiel in der Kabine habe der Schiedsrichter festgestellt, dass der Spielbericht offensichtlich manipuliert worden sei. Der Name des Spielers mit der Nr. 38, M., sei durchgestrichen gewesen. An dessen Stelle sei ein anderer Name eingetragen worden. Die Pass-Nummer war allerdings nicht verändert worden. Auch sei der Pass des Spielers M. entfernt und durch den Pass des Spielers B. ersetzt gewesen. Hier habe er feststellen können, dass der in dem Pass abgebildete Spieler nicht mit dem Spieler übereinstimmte, den er des Feldes verwiesen habe. Hierauf habe er den Betreuer des Vereins hingewiesen, woraufhin dieser ihm den Pass des Spielers M. wieder gebracht hätte." Der Fußballrichter führte aus, dass er dem Club schriftlich die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und gleichzeitig darauf hingewiesen habe, "dass im Falle der Nichtstellungnahme das Sportgericht davon ausginge, dass die Sachdarstellung des Schiedsrichters richtig sei und die Manipulation des Spielberichts durch den Spieler M. erfolgt sei". Der Kreisligist habe zwar um weitere Angaben gebeten, aber auf eine Stellungnahme verzichtet. Zur persönlichen Strafe des Trainers von zwölf Spielen Sperre meinte Erwes ergänzend: "Der Spieler ist Wiederholungstäter. Bereits mit Urteil des Verbandsgerichts vom 14. Dezember 2010 wurde der Spieler verurteilt. Somit konnte hier nicht mehr von der Mindeststrafe ausgegangen werden." Eine weitere Bestrafung erfolgte nicht. Guido Erwes nennt die Gründe: "Wegen der Manipulation des Spielberichts konnte der Spieler M. nicht belangt werden, da die Strafordnung hier keine Strafvorschrift gegen einzelne Personen vorsieht. Allerdings muss sich der Verein das Verhalten seines Spielers anrechnen lassen. Das Sportgericht ist der Auffassung, dass hier auch kein leichter Fall vorliegt. Hier sollte versucht werden, den richtigen Spieler seiner Bestrafung zu entziehen. Gleichzeitig wurde in Kauf genommen, dass ein anderer Spieler, der nicht am Spielgeschehen teilgenommen hatte, bestraft worden wäre, wenn dem Schiedsrichter die Manipulation nicht aufgefallen wäre."

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