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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Die Zeiten, in denen Spieler des Limburger Hockeyclubs bei internationalen Wettbewerben zum Stamm der deutschen Nationalmannschaft zählten, gehören lange der Vergangenheit an. So muss die Vergangenheit dafür sorgen, dass der LHC doch irgendwie vertreten ist, wenn Deutschland um Gold, Silber und Bronze spielt. Dies tut sie auf jeden Fall bei der Hallenhockey-Weltmeisterschaft im polnischen Posen von 8. bis 13. Februar. Ein Name, der immer mit dem Limburger HC verbunden wird, taucht im Aufgebot des australischen Teams auf. So zählt Paul Lissek zum Trainerstab der "Aussies", die als amtierender Weltmeister auf dem Feld in der Halle nur Außenseiterchancen haben. Lissek geht die Sache aber locker an, denn noch immer öffnet ihm sein nicht erst seit Olympia-Gold mit Deutschlands Herren 1992 in Barcelona im Welthockey vorhandener großer Name viele Türen. So liegt "Pauli" nach eigenen Angaben ein Angebot des indischen Hockey-Verbandes vor, der mit seinen Herren im Feld zurück in die Weltspitze will. Da Lissek bereits Trainer der malaysischen Herren war und nach wie vor überwiegend in Asien lebt, kennt er die dortige Szene. Die Risiken einer Vertragsunterzeichnung müssen aber gut überlegt werden, da die Hockey verrückten Inder den schnellen Erfolg wollen und bei Rückschlägen selbst einer "Hockey-Ikone" wie Lissek als Ausländer schnell ein rauher Wind ins Gesicht wehen könnte. Da der Limburger aber finanziell abgesichert ist und im Hockeysport alle bedeutenden Titel gewonnen hat, muss er sich vor keiner Entlassung mehr Sorgen machen. Die macht er sich eher um die Zukunft des LHC, denn bei einem Spielbesuch am letzten Hallenspieltag in der 2. Bundesliga hat ihn neben dem noch selbst von ihm ausgebildeten Andreas Lante eigentlich nur U18-Nationalspieler Philipp Huber wirklich überzeugt. Lissek sieht die Mängel der Jugendausbildung der letzten zehn Jahre beim LHC mit einem weinenden Augen, weil er es war, der Limburgs Herren gerade in der Halle einst zu Deutschlands führendem Team gemacht hatte, was sich Anfang der 90-er Jahre noch in zwei Deutschen Meisterschaften und drei Europacup-Finalteilnahmen in Serie in der Halle widerspiegelte.

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