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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Vergebene Chancen sind im Sport ein Ärgernis, im wahren Leben noch viel mehr. Vor allem dann, wenn der, der die Möglichkeit vertan hat, die Gelegenheit gehabt hätte, gegen ein Vorurteil, in diesem Fall die landläufige Sichtweise von "wir hier unten und die da oben", anzukämpfen. Doch Eintracht Frankfurt in Person von Präsident Peter Fischer hat, um in der Sportsprache zu bleiben, den Ball am Tor vorbei gesetzt. Die U13 des Bundesligisten hatte sich mit dem TuS Koblenz zu einem Freundschaftsspiel in Dauborn verabredet. Die Riederwälder sagten diese Partie dann kurzfristig wegen Personalmangels ab. Der Gelackmeierte war der RSV Dauborn, der mit großem Aufwand und entsprechenden Kosten diese Einlagepartie des Profinachwuchses vorbereitet hatte. Nachdem sich Claus Coester auf seinem privaten Internetportal www.flw24.de unter der Überschrift "Die launische Diva vom Main lässt Dauborn im Regen stehen" kritisch mit der Absage der jungen Adlerträger befasst hatte, kam prompt die Reaktion aus Frankfurt. Karl Rotter, verantwortlich für die U13, erklärte in einer Mail seine Sicht der Dinge. Was den Dauborner Verantwortlichen dabei stank: Nicht einmal zwischen den Zeilen war ein Wort des Bedauerns zu lesen. Daraufhin schrieb der RSV-Vorsitzende Dieter Schäfer an seinen "Amtskollegen" Peter Fischer, den Präsidenten von Eintracht Frankfurt. Die Antwort ließ zwar etwas auf sich warten, kam aber. Doch der Inhalt sorgte für lange Gesichter in der Schnapsmetropole. "Ich bedauere die Spielabsage ausdrücklich, sehe allerdings kein Verschulden seitens Eintracht Frankfurt. Sicher unglückliche Umstände, aber im Ergebnis leider unvermeidbar", schrieb Fischer in einem Fünfzeiler. Mehr nicht. Es hätte dem Proficlub sicher keinen Abbruch getan, eine Jugendmannschaft des kleinen Dorfvereins quasi als Geste des guten Willens in die Commerzbank-Arena einzuladen oder eines seiner Nachwuchsteams zu einem Freundschaftsspiel in den Hünfeldener Ortsteil zu schicken. Eine vertane Chance eben.

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