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Der Sport zum Sonntag

Von Andr Bethke

Es wäre ungefähr so, als würde der SV Allendorf die Frankfurter Eintracht zu einem Ligaspiel erwarten. Der Vergleich mag sehr verwegen klingen, ist er aber gar nicht mal. Denn wenn die Eissport-Gemeinschaft Diez-Limburg (EGDL) am 12. Dezember auf die Kassel Huskies trifft, dann erwartet ein Team aus der untersten Spielklasse den Vize-Meister der DEL-Saison 2004. Dass es dazu kommt, liegt an der Insolvenz der Nordhessen, die ganz unten, in der fünften Liga - tiefer geht es in Hessen im Eishockey nicht -, einen Neuanfang starten müssen. Und dort melden die Huskies Heimspiel für Heimspiel ein mit um die 5000 Fans stets nahezu ausverkauftes Eissportstadion. Davon kann auch die EGDL berichten, die vor dieser Kulisse vor zwei Wochen eine 0:18-Klatsche bezogen hat. Da die Zuschauereinnahmen dem souveränen Tabellenführer der Hessenliga kräftig die Kassen füllen, haben die Huskies den Konkurrenten aus Pohlheim, Darmstadt und Mainz das Heimrecht abgekauft. Das Rückspiel gegen die heimische Eissport-Gemeinschaft wird am 12. Dezember "aber mit 100-prozentiger Sicherheit in der Diezer Eissporthalle stattfinden", versicherte jetzt Trainer Holger Pöritzsch: "Ein möglicher Tausch des Heimrechts war bei uns nie Thema." Der Vorstand der EGDL reagierte mit dieser deutlichen Aussage auf eine Falschmeldung, die in den vergangenen Tagen von zahlreichen Medien veröffentlicht wurde. Pöritzsch meint dazu: "Zum einen wollen wir unseren heimischen Eishockey-Fans dieses Spiel nicht vorenthalten und zum anderen sind wir nicht käuflich." Der Trainer kann die Teams, die ihr Heimrecht abgetreten haben, dennoch verstehen: "Wenn du im eigenen Stadion sonst vor zehn bis 50 Zuschauern spielst, ist die Entscheidung nachvollziehbar. Ich rechne nun am 12. Dezember mit einer vollen Diezer Eissporthalle." Dies wären bei 1500 Sitz- und 2000 Stehplätzen 3500 Zuschauer!

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