Kovac kritisiert frühzeitige Trainer-Diskussionen

Eintracht-Coach
Meinung
Niko Kovac ist für mehr Zurückhaltung. Foto: Armin Weigel

«Das ist eine negative Entwicklung. Ich kann doch nicht nach dem dritten Spieltag schon alles infrage stellen. Das ist nicht in Ordnung, das macht man nicht», sagte der Coach von Eintracht Frankfurt am Freitag zur Lage bei den Ligarivalen Werder Bremen und Hamburger SV.

Es werde in solchen Situationen zu schnell vergessen, was die Trainer geleistet haben. «Im Fußball gibt es immer wieder ein Auf und Ab. So früh in der Saison kann man nicht sagen, alles ist gut oder alles ist schlecht», erklärte Kovac. Werder Bremen hatte sich in der Vorwoche von Viktor Skripnik getrennt, beim ebenfalls noch sieglosen HSV steht Bruno Labbadia vor dem Rauswurf.

Im Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC kann Kovac auf Offensivmann Ante Rebic bauen. Der Kroate hat seine Beckenprellung auskuriert und steht den Hessen am Samstag (15.30 Uhr) zur Verfügung.

«Er hat das Abschlusstraining absolviert und den Test bestanden. Ante hat keine Schmerzen und wird im Kader stehen», berichtete Eintracht-Trainer Niko Kovac am Freitag. Weiter auf sein Bundesligadebüt warten muss Neuzugang Shani Tarashaj. Der Schweizer verfüge nach seiner Krankheit noch nicht über die nötige Fitness, erklärte Kovac.


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