VfB-Vorstand stellt sich hinter Wolfgang Dietrich

Präsidentschaftskandidat
Finanzvorstand
Stefan Heim sieht keinen Interessenkonflikt bei Präsidentschaftskandidat Wolfgang Dietrich. Foto: Daniel Naupold

«Wir haben uns nicht trotz der Verwicklungen und Geschäfte, die Wolfgang Dietrich im Fußball gemacht hat, für ihn entschieden, sondern genau deswegen», sagte VfB-Marketingvorstand Jochen Röttgermann.

Dietrich soll bei der Mitgliederversammlung am 9. Oktober zum Nachfolger von Bernd Wahler gewählt werden. Er steht in der Kritik, weil er noch Anteile an der Firma Quattrex hält, die unter anderem Kredite an Fußballclubs vergibt. Dietrich betonte zuletzt immer wieder, dass er schon seit längerem damit beschäftigt sei, seine Anteile zu reduzieren.

«Wir sehen die Interessenskonflikte nicht», betonte Finanzvorstand Stefan Heim. «Mit der Frage, ob er abgelehnt wird, beschäftigen wir uns nicht wirklich, weil wir der tiefen Überzeugung sind, dass der Präsidentschaftskandidat gewählt wird», sagte Röttgermann. Bernd Wahler war nach dem Abstieg aus der Bundesliga zurückgetreten.


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