FedExCup-Finale: Jagd auf den Zehn-Millionen-Jackpot

Golf
Turniergelände
Das FedExCup-Finale wird auf dem Gelände des East Lake Golf Club ausgetragen. Foto: Erik S. Lesser

Alles Wissenswerte zum Finale des FedExCups:

DIE GESCHICHTE DER FEDEXCUP-PLAYOFFS

Der FedExCup wird seit 2007 über die reguläre Saison der US-PGA-Tour ausgespielt. Die Profis sammeln bei den einzelnen Turnieren Punkte für die Rangliste. Am Ende dieser Saison qualifizierten sich die besten 125 Spieler für das erste der vier Playoff-Events in Farmingdale. Für die besten 100 des Rankings ging es im TPC Boston weiter. Bei der dritten Station in Carmel waren nur noch 70 Akteure spielberechtigt, ehe jetzt zum Abschluss die Top 30 bei der Tour Championship in Atlanta den Jackpot von zehn Millionen Dollar jagen. US-Superstar Tiger Woods konnte bisher als einziger Profi den FedExCup zweimal gewinnen: Bei der Premiere 2007 und 2009.

DER PLATZ

Der Par-70-Kurs im East Lake Golf Club ist rund 6750 Meter lang und gilt unter den Profis als nicht all zu schwierig.

DAS PREISGELD UND DER BONUS

Bei der Tour Championship in Topform zu sein lohnt sich: 1,53 Millionen Dollar gibt es allein für den Turniererfolg in Atlanta. Sollte der Sieger dann auch noch die Gesamtwertung des FedExCups gewinnen, gibt es den Zehn-Millionen-Bonus obendrauf. Im vergangenen Jahr kassierte US-Star Jordan Spieth auf diese Weise ein Gesamtpreisgeld von 11,485 Millionen Dollar.

DER TITELVERTEIDIGER

Jordan Spieth geht als Ranglisten-Siebter in das Finale. In diesem Jahr gewann der 23-Jährige aus Dallas zwei Turniere auf der PGA-Tour. In der Weltrangliste fiel der dominierende Spieler der Vorsaison aber vom ersten auf den vierten Platz zurück.

DIE WEITEREN FAVORITEN

Dustin Johnson hat als Nummer eins der FedExCup-Rangliste die besten Chancen auf den Millionen-Bonus. Der 32-Jährige aus Dallas spielt bisher die beste Saison seiner Karriere. Der Mann mit den längsten Abschlägen auf der US-Tour gewann neben dem dritten FedExCup-Playoff-Event in Carmel und der World Golf Championships in Akron mit den US Open auch sein erstes Major-Turnier. In der Weltrangliste verbesserte er sich auf Platz zwei.

Mit einem Sieg bei der Tour Championship haben auch Patrick Reed (USA), Adam Scott und Jason Day (beide Australien) sowie Paul Casey (England) den Zehn-Millionen-Dollar-Jackpot sicher. Deutsche Spieler sind beim Finale in Atlanta nicht am Start.

Die Chancen der 30 Golfprofis auf dem Millionen-Jackpot

FedExCup-Rangliste

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