Fehlende Software-Updates: Verwaltungsgericht Gießen...

Symbolfoto: Boris Zerwann/Fotolia

Weil mehrere Fahrzeughalter aus dem Landkreis Gießen, dem Lahn-Dill-Kreis und dem Vogelsbergkreis notwendige Nachrüstungen an ihren Dieselfahrzeugen nicht fristgerecht...

Anzeige

REGION. Dieselfahrer, die sich einem Software-Update zur Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen an ihrem Fahrzeug verweigern, verlieren die Betriebserlaubnis für den Wagen. Dies bestätigte das Verwaltungsgericht Gießen. Betroffenen Autofahrer aus dem Landkreis Gießen, dem Lahn-Dill-Kreis und dem Vogelsbergkreis seien die entsprechenden Beschlüsse zugestellt worden, nachdem diese eine Rückrufaktionen der Hersteller ignoriert hatten. Die 6. Kammer lehnte alle Eilanträge ab, mit denen sich die Fahrzeughalter gegen die sofortige Vollziehung der Betriebsuntersagungen gewandt hatten. Die Zulassungsbehörden hätten fehlerfrei gehandelt. Die Fahrzeuge entsprächen, so die Kammer, alle nicht mehr den allgemeinen Typengenehmigungen. Zuvor hatte das Kraftfahrtbundesamt die von Volkswagen, Audi, Seat und Skoda verbaute Software zur Absenkung der Stickoxidemissionen im Testbetrieb als eine unzulässige Abschalteinrichtung eingestuft. Den einzelnen Herstellern wurde aufgegeben, die unzulässigen Abschalteinrichtungen in den Autos zu entfernen.