Bericht: Länder lehnen Geheimdiensteinsatz gegen Ditib ab

Berlin (dpa) - Die Verfassungsschutzämter fast aller Bundesländer haben nach einem Medienbericht den Vorstoß des Bundesamts für
Verfassungsschutz zurückgewiesen, den Moscheenverband Ditib geheimdienstlich zu beobachten. Im September war bekannt geworden, dass das Bundesamt den größten Moscheenverband in Deutschland als sogenannten Prüffall eingestuft und dafür plädiert hatte, ihn mit
Geheimdienstmitteln zu überwachen. Dem haben nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» sowie der Sender NDR und WDR praktisch alle Landesämter für Verfassungsschutz widersprochen.


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