Simbabwe: Opposition geht juristisch gegen Wahlergebnis vor

Harare (dpa) - Die Opposition in Simbabwe hat den Wahlsieg von Präsident Mnangagwa vor Gericht angefochten. Das Juristenteam des Oppositionsführers Chamisa von der Partei MDC, der bei der Wahl vergangene Woche Mnangagwa unterlag, hat laut einem Anwalt Klage beim Verfassungsgericht eingereicht. Das Gericht hat nun 14 Tage Zeit, um eine Entscheidung zu treffen. Die für Sonntag geplante Amtseinführung für Mnangagwa wird vermutlich verschoben. Die Abstimmung vergangene Woche war die erste Wahl nachdem Langzeitpräsident Mugabe im November infolge eines Militärputsches zurückgetreten war.


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