Steinmeier: Bundesregierung selbstbewusst zu Nato-Gipfel

Berlin (dpa) - Unmittelbar vor Beginn des Nato-Gipfels hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dazu geraten, die Sicherheitspolitik nicht allein an der Höhe der Verteidigungsausgaben zu orientieren. Das Ziel der Nato-Staaten, die Verteidigungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben, sollte «nicht unser sicherheitspolitisches Denken dominieren», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Mit Militärausgaben in dieser Höhe sei zudem lange nicht entschieden, ob sie der Sicherheit dienten oder nicht, sagte Steinmeier und erinnerte an die Kriege im Irak und in Libyen.


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