Das Wasser spritzt 30 Meter hoch

Wasserorgel ist Publikumsmagnet
Die Wasserorgel in der Luft: Dieses Foto entstand, als die 40 000 Euro teure und rund acht Tonnen schwere Konstruktion an der Alten Lahnbrück aus der Lahn gehievt wurde, um die technischen Geräte auf Schäden hin zu überprüfen. (Foto: Kasper)
Gebannt hatten die Zuschauer den Start der Wetzlarer Wasserorgel im Oktober 2008 verfolgt. (Archivfoto: Lademann)
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Wieder, möchte man sagen, denn erst im Mai ist das Gerät – das mit Mitteln von Sponsoren wie der heimischen Sparkasse, der Stadt, dem Land und Spenden von Privatleuten und Unternehmen angeschafft und renoviert wurde – nach einer eineinhalbjährigen Reparaturphase wieder in Betrieb gegangen. Als einzige auf fließendem Wasser betriebene Fontäne war die Anlage, zu der ein kleines Gebäude mit umfangreicher Elektronik gehört, von einem Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen worden.

Treibgut hatte sich in der Orgel verfangen und sie beschädigt. Doch nach einer Erneuerung unter anderem der Wasserdüsen funktioniert die Wasserorgel, um deren Finanzierung es anfänglich kontroverse Diskussionen gab, wieder.

"Wasserorgel gehört zu den städtischen Attraktionen"

Gleichzeitig wurde ein weiterer Stein des Anstoßes behoben: Um die Anwohner der Altstadt von der stündlich gespielten Musik abzuschirmen, sind die Lautsprecher des Geräts neu ausgerichtet worden. "Durch den Hessentag hat sich mittlerweile gezeigt, dass die Orgel zu den städtischen Attraktionen gehört", sagt Ralf Niggemann, Vorsitzender des Fördervereins Optikparcours.

Beim Landesfest habe es zahlreiche positive Rückmeldungen gegeben, so Niggemann, der darauf hinweist, dass Hessentagsbesucher etwa aus Oberursel oder Friedberg gezielt Einrichtungen des Optikparcours erneut besucht hätten.

Wer sich selbst ein Bild von der Wasserorgel machen möchte: Zwischen 10 und 21 Uhr gibt es zu jeder vollen Stunde Wasserspiele mit und alle 15 Minuten ohne musikalische Begleitung. Für Interessenten am gesamten Optikparcours: Bis einschließlich Oktober werden Führungen an jedem Freitag ab 18 Uhr angeboten. Treffpunkt ist der Brunnen auf dem Domplatz. Karten kosten für Erwachsene 3 Euro, für Kinder ab sechs Jahren 1,50 Euro und können direkt beim Stadtführer oder in der Tourist-Information erworben werden.


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