Jedes sechste Kind wächst in Krisenregion auf

Bericht von Save the Children
Hunger im Südsudan
Hunger im Südsudan: Eine Mutter wartet mit ihrem unterernährten einjährigen Sohn vor einem Krankenhaus. Foto: Jürgen Bätz
Somalia
Kinder im Flüchtlingslager Hilac in Somalia. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch
Kinder der muslimischen Minderheit Rohingya warten in Thaingkhali (Bangladesch) auf Essensrationen. Foto: Dar Yasin/AP
Flüchtlingslager im Sudan
Flüchtlingslager im Sudan. Foto: Albert Gonzalez Farran/epa
Myanmar
Ein niedergebranntes Dorf in Myanmar. Foto: Nyein Chan Naing/EPA
Huthi-Rebellen im Jemen
Jungen mit Gewehren bei einer Rekrutierungsversammlung der Huthi-Rebellen im Jemen. Foto: Hani Al-Ansi
Rohingya-Flüchtlingskind
Diese Gewalt hat er in seiner Heimat Myanmar erlebt und im Flüchtlingscamp gezeichnet: Ein elfjähriger Rohingya-Junge mit seinem Bild von Hubschraubern, schießenden Soldaten und brennenden Hütten. Foto: Nick Kaiser
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Demnach lebt fast die Hälfte dieser Kinder in Regionen mit besonders schweren Konflikten, vor allem Syrien, Afghanistan und Somalia. Dort drohten ihnen besonders schwere Menschenrechtsverletzungen wie Verstümmelungen oder Rekrutierung als Kindersoldaten.

Die Zahl der bei Konflikten getöteten oder verletzten Kinder sei seit 2010 um 300 Prozent gestiegen, heißt es weiter. Zudem hätten immer mehr Kinder keinen Zugang zu humanitärer Hilfe.

Im Nahen Osten leben dem Bericht zufolge zwei von fünf Kindern in einer Krisenregion, in Afrika eins von fünf. Helle Thorning-Schmidt, Leiterin von Save the Children, nannte die Zahlen «schockierend». Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und mehr zum Schutz von Kindern weltweit zu unternehmen.

Save the Children


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