Nach London-Anschlag: Festnahme und Wohnungsdurchsuchung

Weiter höchste Terrorwarnstufe
Sicherheitskräfte
Bewaffnete Polizisten und ein Soldat sichern den Eingang zu Horse Guards in Whitehall in London. Foto: Jonathan Brady
Nach Anschlag in London
Eine Passantin holt sich in London bei einem Polizisten Rat. Großbritannien erhöht nach dem Bombenattentat die Terrorwarnung auf die höchste Stufe. Foto: Tom Nicholson / London News Pictures via ZUMA
Einsatz in London
Einsatz in London. Die Terrorwarnstufe wurde auf die höchste Stufe gehoben. Foto: Kirsty Wigglesworth
London Bridge Station
Polizisten bewachen die London Bridge Station. Foto: Vickie Flores
Der Verkehr geht weiter
Ein Regionalzug passiert die U-Bahnstation Parsons Green in London. Foto: Jonathan Brady
Wieder in Betrieb
Eingang der U-Bahnstation Parsons Green in London: Großbritannien erhöht nach dem Bombenattentat in einer U-Bahn die Terrorwarnung für das Land auf die höchste Stufe. Foto: Jonathan Brady
Parsons Green
U-Bahnstation Parsons Green in London: Die Haltestelle wurde wieder für den Betrieb freigegeben. Foto: Tim Ireland
Pressekonferenz
Assistant Commissioner Mark Rowley bei einer Pressekonferenz vor dem Gebäude von New Scotland Yard in London. Foto: Tim Ireland
Polizei in London
Polizisten am Paddington-Bahnhof in London. Nach dem Anschlag gilt die höchste Terrorwarnstufe. Foto: Andrew Matthews
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Die Durchsuchung der Wohnung in Sunbury in der Grafschaft Surrey südwestlich von London stehe im Zusammenhang mit der vorangegangenen Festnahme im Hafenbereich von Dover, hieß es in der Mitteilung. Als Vorsichtsmaßnahme seien mehrere angrenzende Wohnungen evakuiert worden. Der Bereich sei weiträumig abgeriegelt worden.

Bei dem Anschlag am Freitag in London war eine selbstgebaute Bombe in einer voll besetzten U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green explodiert. Durch den Feuerball und anschließendes Gedränge wurden 30 Menschen verletzt, drei von ihnen waren am Samstag noch im Krankenhaus. Die IS-Terrormiliz reklamierte den Anschlag für sich.

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Die britische Innenministerin Amber Rudd bezeichnete die Festnahme vom Samstagmorgen in Dover als «sehr bedeutend». Die Ermittlungen dauerten aber an, sagte sie nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitskomitees. Für Großbritannien gelte weiterhin die höchste Terrorwarnstufe. Noch sei es zu früh, um zu sagen, ob die Verantwortlichen für das Attentat den Sicherheitsbehörden bereits bekannt waren, sagte Rudd.

In Großbritannien gilt seit Freitagabend die höchste Terrorwarnstufe. Das heißt, ein unmittelbar bevorstehender Anschlag gilt als möglich. Die Polizeipräsenz wurde zum Wochenende im ganzen Land stark erhöht. Auch das Militär wurde zum Schutz von Einrichtungen und Bürgern eingesetzt. Scotland-Yard-Chefin Cressida Dick rief die Menschen zur Wachsamkeit auf.

Der BBC zufolge soll es sich bei der Bombe um eine ähnliche Konstruktion gehandelt haben wie beim Attentat in Manchester. Bei dem Anschlag im Mai waren 22 Menschen getötet worden.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) drohte laut ihrem Sprachrohr Amak am Freitagabend mit weiteren Anschlägen.


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