«Politbarometer»: SPD legt zu - CDU verliert

FDP und AfD gleichauf
Stimmzettel
Stimmzettel für die Bundestagswahl. Foto: Sebastian Kahnert

Die Union hingegen sackt gegenüber der Vorwoche um zwei Punkte auf 36 Prozent ab, wie aus der am Freitag veröffentlichten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen hervorgeht. Auf Platz 3 liegen FDP und AfD gleichauf mit jeweils 10 Prozent (je plus 1). Linke und Grüne verharren derzeit unverändert bei 9 beziehungsweise 8 Prozent.

Im ARD-«Deutschlandtrend» vom Vortag ging die SPD dagegen nochmals nach unten, auf 20 Prozent (minus 1). Dies ist ihr schwächster Wert seit Januar und zugleich im «Deutschlandtrend» generell. Die CDU kam auf 37 Prozent.

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Neben einer großen Koalition wäre den Angaben zufolge auch eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen möglich. Für alle anderen realistischen Möglichkeiten gibt es der Umfrage zufolge keine Mehrheit. Beide Koalitionen werden allerdings in den Umfragen von der Bevölkerung mehrheitlich abgelehnt. Nur 25 Prozent der Befragten würden eine Jamaika-Koalition gut finden; 52 Prozent lehnen sie ab. Eine Fortsetzung der großen Koalition kommt immerhin auf 40 Prozent Zustimmung; 42 Prozent der Befragten finden sie schlecht.

Nahezu unverändert sind die Zustimmungswerte für Schulz und Merkel als Kanzler oder Kanzlerin. 56 Prozent der Befragten wünschen sich einen Verbleib Merkels im Amt. 32 Prozent würden hingegen gerne sehen, dass Martin Schulz sie dort ablöst. Beide verloren jeweils einen Prozentpunkt.

Die AfD legt in den Umfragen kurz vor der Wahl zwar noch einmal zu. Bei einer klaren Mehrheit der Bundesbürger stößt sie jedoch weiterhin auf Ablehnung. 79 Prozent sind der Meinung, dass rechtsextremistische Ansichten in der Partei sehr weit beziehungsweise weit verbreitet sind. 14 Prozent glauben, dass solche Positionen nicht so weit verbreitet sind und 2 Prozent meinen, es gibt solche Haltungen in der AfD überhaupt nicht.


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