Schütze von Las Vegas schoss vor dem Massaker auf Wachmann

Durch die Zimmertür
Zerbrochene Fenster
Zerbrochene Fenster im Hotel Mandala Bay Resort in Las Vegas. Archivbild Foto: John Locher
Stephen Paddock
Stephen Paddock soll in Las Vegas mindestens 58 Menschen getötet und über 500 Menschen verletzt haben. Foto: Courtesy of Eric Paddock
Hotel in Las Vegas
Der Wachmann hatte Bohrgeräusche gehört. Foto: Marcio Jose Sanchez
Bild 1 von 3

Der Sicherheitsmitarbeiter des Hotels habe Bohrgeräusche aus Stephen Paddocks Zimmer gehört - als er sich der Suite näherte, habe Paddock durch die Tür geschossen und den Mann am Bein verletzt. Zuvor war bekannt geworden, dass der Tatverdächtige Kameras installiert hatte, um die Bewegungen im Flur vor seinem Zimmer verfolgen zu können.

Der verletzte Wachmann habe der Polizei schließlich den genauen Weg zu Paddocks Zimmer beschrieben, sagte Lombardo. Der Verdächtige sei tot gewesen, als die Beamten in sein Zimmer eindrangen. Hinweise auf einen zweiten Schützen gebe es nicht. Paddock hatte am Abend des 1. Oktober auf die Besucher eines Konzerts gefeuert und dabei 58 Menschen getötet.

Anzeige

Sein Motiv sei noch immer unklar, sagte der Sheriff. «Unser wichtigstes Ziel ist es, die Frage nach dem Warum zu klären.» Hilfe versprechen sich die Ermittler von Paddocks Bruder, der in der Stadt sei.

Darüber hinaus gebe es Hinweise auf die Einnahme von Medikamenten, sagte Lombardo. Genauere Angaben dazu könne er aber nicht machen. Der US-Sender CNN hatte zuvor berichtet, Paddock habe früher nächtelang in Spielcasinos gezockt und das Beruhigungsmittel Valium gegen Angstzustände genommen. CNN berief sich dabei auf ein Gerichtsdokument von 2013.

Die bisher tödlichsten US-Massaker von Einzelschützen


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2017
Kommentare (0)
Mehr aus Politik und Zeitgeschehen: Nachrichten