Vulkanausbruch auf Hawaii: weniger Asche als befürchtet

Lage weiter «sehr dynamisch»
Aschewolke
Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Foto: Caleb Jones/AP
Hell erleuchtet
Der befürchtete Ascheregen war geringer als zunächst erwartet. Foto: Marco Garcia/AP
Lava
Die Luftaufnahme zeigt einen Riss, aus dem dickflüssiges Lava fließt. Foto: U.S. Geological Survey/AP
Ausbruch
Der Ausbruch vom 17. Mai der bisher größte Ausbruch in den vergangenen Wochen gewesen. Foto. Marco Garcia/AP Foto: Marco Garcia
Risse in der Straße
Mehrere Risse in der Phoiki Road, die sich in den vergangenen Stunden immer weiter vergrößert haben. Foto: U.S. Geological Survey/AP
Naturschauspiel
Aus sicherer Entfernung: Menschen sitzen in einem parkenden Auto am Straßenrand und betrachten den Ausbruch. Foto: Marco Garcia/AP
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Michelle Coombs vom Institut Hawaiian Volcano Observatory sprach Stunden nach dem Ausbruch von einem leichten Ascheniederschlag. Die Höhe der Wolke wurde von den Geologen auf bis zu 10.000 Meter geschätzt. Leichter Regen in dem Gebiet sorgte dafür, dass die Asche sich nicht weit über das Kratergebiet hinweg ins Umland ausbreitete. Die Lage sei aber weiter «sehr dynamisch», sagte Coombs. Dies sei der bisher größte Ausbruch in den letzten Wochen gewesen.

Die Geologen warnten davor, dass der Vulkan zusammen mit Asche und Gasen größere Felsbrocken ausspucken könnte. Anwohner wurden angewiesen, sich vor dem Ascheniederschlag zu schützen und in ihren Häusern zu bleiben. In einer Ortschaft blieben mehrere Schulen geschlossen.

Seit Wochen gibt die Erde auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe Hawaii keine Ruhe. Nach einer Serie von Erdbeben und Eruptionen des Vulkans Kilauea seit Ende April hatten Lavaströme Dutzende Gebäude zerstört, davon viele Häuser in einem Wohngebiet östlich des Vulkans auf Hawaiis größter Insel Big Island. Der Kilauea gilt als einer der aktivsten Vulkane der Welt.


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