Zwölf Verletzte durch Schüsse in Manchester

Bluttat nach Straßenkarneval
Absperrband der Polizei
Ein Absperrband der Polizei am Ort der Schießerei. Foto: Peter Byrne/PA Wire
Nach der Schießerei
Polizeibeamte nach dem blutigen Vorfall in Manchester im Einsatz. Foto: Peter Byrne/PA Wire
Polizisten
Mindestens zehn Menschen sind in Großbritannien nach einem Straßenkarneval durch Schüsse verletzt worden. Foto: Peter Byrne/PA Wire
Schießerei in Manchester
Polizeibeamte stehen in der Claremont Road in Manchester hinter einem Absperrband. Foto: Peter Byrne/PA Wire
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Die Polizei ermittelt wegen Mordversuchs. Neun Menschen, darunter zwei Kinder, hätten «kügelchenartige» Verletzungen durch Schüsse erlitten, die nicht schwer zu sein scheinen, teilte die Polizei mit. Ein zehnter sei an den Beinen verletzt worden, sein Zustand sei stabil, aber ernst. Zwei weitere Verletzte suchten eigenständig ein Krankenhaus auf, um sich untersuchen zu lassen.

Zu dem Zwischenfall in der Innenstadt war es der Polizei zufolge gegen 2.30 Uhr (3.30 Uhr MESZ) gekommen. Die Gegend im Bezirk Moss Side war demnach belebt mit Menschen, die sich nach einem karibischen Karnevalsumzug auf den Straßen befanden und dort vermutlich weiterfeierten, wie Zeitungen berichteten.

Beamte sicherten in dem Viertel Spuren und befragten Zeugen. Die Polizei kündigte an, in den kommenden Tagen die Patrouillen zu verstärken. Der Karneval findet alljährlich statt.Heute sollte er wie geplant weitergehen, berichtete die Zeitung «Manchester Evening News». «Die Stadt dürfte heute sehr besorgt sein, und das ist völlig verständlich», sagte Polizeichef Wasim Chaudhry weiter. «Waffen haben keinen Platz auf unseren Straßen.» Er versichere, dass die Polizei alles tun werde, um den oder die Verantwortlichen zu finden.


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