Brokat und Gold-Lamé fürs Nürnberger Christkind

Kostümprobe
Nürnberger Christkind
Rebecca Ammon fühlt sich als Christkind unbeschreiblich. Foto: Daniel Karmann

Die 17-jährige Rebecca Ammon geriet beim Blick in den Spiegel ins Schwärmen. «Es ist unbeschreiblich, mich selbst als Christkind zu sehen.»

Sie muss in diesem und im nächsten Jahr in der Vorweihnachtszeit rund 340 Termine absolvieren - etwa in Kindergärten und Kliniken. Die erste große Aufgabe für das Christkind steht am 1. Dezember an: Dann eröffnet es den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt.

Das Engelskostüm besteht größtenteils aus Brokat, die Flügel an den Ärmeln aus plissiertem Gold-Lamé. Gewandmeisterin Eva Weber vom Nürnberger Staatstheater hat mit ihrem Team etwa eine Woche an einem Kostüm genäht. Für Rebecca gibt es wie für ihre Vorgängerin gleich zwei neue Gewänder, da die Christkinder zahlreiche Auftritte absolvieren müssen.

Auch bei der Perücke scheute das Team um Chefmaskenbildnerin Helke Hadlich keine Mühen. Sie sei aus indischem Echthaar und bestehe aus 120 000 bis 140 000 Haaren, sagte Hadlich.


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