900 000 Raver werben in Zürich für Toleranz

Street Parade
Street Parade in Zürich
Schön bunt: Teilnehmer der Street Parade in Zürich. Foto:
Street Parade in Zürich
Rave total: Street Parade in Zürich. Foto: Christian Merz
Street Parade in Zürich
Eine Lasershow nach der Street Parade in Zürich. Foto: Christian Merz
Street Parade in Zürich
Aufwendige Verkleidung oder nackte Haut: Ein Dresscode fehlte bei der 26. Street Parade in Zürich. Foto: Ennio Leanza
Street Parade in Zürich
Die 26. Street Parade stand unter dem Motto «Love never ends». Foto: Ennio Leanza
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Unter dem Motto «Love never ends» tanzten die Techno-Fans an der rund 2,4 Kilometer langen Strecke des Umzugs rund um das Seebecken. Auf 25 «Love Mobiles» und zahlreichen Bühnen sorgten die DJs für den nötigen Sound. Die Street Parade gilt - nach dem Ende der Loveparade in Deutschland - als größte Techno-Parade der Welt. Auch nach Ende des Umzugs gingen die Partys an vielen Orten der Stadt weiter.  

Laut einer ersten Zwischenbilanz der Polizei blieben größere Vorfälle aus. Allerdings war die Menschenmenge auch wieder ein Tummelplatz für Kriminelle. 130 Verdächtige wurden festgenommen, meist mutmaßliche Diebe und Drogenhändler. Die Diebe setzten teilweise Pfefferspray ein und entrissen ihren abgelenkten Opfern den Schmuck. Einigen mussten sich danach behandeln lassen.

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Insgesamt hatten die Sanitäter allerdings weniger zu tun als im vergangenen Jahr. Damals war es heiß und das leichte Schuhwerk schützte wenig vor Schnittverletzungen. Diesmal tanzten die Raver bei nur 20 Grad auf festen Sohlen. 

Die Behörden hatten wie bereits 2016 die Sicherheitsmaßnahmen deutlich verstärkt, die Polizei zeigte Präsenz. Die erste Street Parade 1992 hatte 1000 Besucher. 2001 wurden erstmals mehr als eine Million Techno-Fans gezählt.


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