Stephen Hawkings Rollstuhl und Dissertation versteigert

Popstar der Wissenschaft
Stephen Hawkings Rollstuhl
Stephen Hawkings Rollstuhl wurde in London versteigert. Foto: Ray Tang/XinHua

Eine Kopie seiner Doktorarbeit aus dem Jahr 1965 ging sogar für 584.750 Pfund (rund 670.000 Euro) an einen Bieter, wie das Auktionshaus Christie's auf seiner Website mitteilte.

Bei der Online-Auktion «Auf den Schultern von Riesen» versteigerte Christie's auch Memorabilia des Universalgelehrten Isaac Newton, des Naturforschers Charles Darwin und des Physikers Albert Einstein. Der Gesamterlös betrug umgerechnet mehr als zwei Millionen Euro.

Dazu gehörten auch Hawkings Medaillen, eine von ihm getragene Bomberjacke und ein Skript für die Zeichentrickserie «The Simpsons», in der der Astrophysiker auftrat. Die mehrtägige Online-Auktion war am Donnerstagabend zu Ende gegangen.

Der Erlös für den Rollstuhl geht an die Hawking-Stiftung und eine Organisation zur Erforschung von Motoneuronen-Erkrankungen. An einer solchen Krankheit, der unheilbaren Muskel- und Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), hatte Hawking gelitten. Er starb am 14. März im Alter von 76 Jahren in Cambridge, wo er lebte und lehrte.

Jahrzehnte war Hawking nahezu bewegungsunfähig, was ihn nicht von weiteren Forschungen und zahlreichen Reisen abhielt. Er entwickelte Theorien zum Ursprung des Universums und zu Schwarzen Löchern.

Hawking galt als Popstar der Wissenschaft und beschäftigte sich auch mit populären Themen wie Zeitreisen und Außerirdischen. Sein Buch «Eine kurze Geschichte der Zeit» wurde millionenfach verkauft. Die Asche des Astrophysikers wurde in der Londoner Kirche Westminster Abbey bestattet - zwischen den Gräbern von Newton und Darwin.

Christie's


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