20.000 Kilo Haselnüsse verschwunden

(Foto: Fir 0002/Wikipedia)

Der 31-jährige Lkw-Fahrer wählte um 12 Uhr den Polizeinotruf 110 und berichtete, auf der A 44 kurz vor der Anschlussstelle Kassel-Wilhelmshöhe in Fahrtrichtung Dortmund zu stehen. Er könne seinen Anhänger, den er für eine knappe Stunde habe stehen lassen, nicht mehr finden. Die am Tatort eingesetzte Funkstreife der Autobahnpolizei traf den 31-Jährigen mit seiner Zugmaschine auf dem Autobahnparkplatz Brasselsberg an. Ihr erzählte der Fahrer, dass er seinen Auflieger mit der 20-Tonnen-Fracht auf dem Parkplatz um kurz nach halb 11 Uhr zurückgelassen habe, um nach Kassel zu fahren und ein Ersatzteil für den Sattelschlepper zu kaufen. Als er um halb 12 Uhr auf den Parkplatz an der Autobahn zurückkehrte, soll der Auflieger mit den Haselnusskernen verschwunden gewesen sein.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der ortsunkundige Fahrer seinen Sattelauflieger auf einem anderen Parkplatz abgestellt hatte, fuhren sie gemeinsam die Stellplätze an der A 44 ab. Die Suche führte nicht zum Auffinden des 30.000 Euro teuren Sattelaufliegers des Herstellers Tirsan, Typ Maksima.

Die mit der weiteren Sachbearbeitung betrauten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bitten Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Hinweise auf den Verbleib des Anhängers mit der Haselnuss-Fracht geben können, sich unter Telefon (0561) 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden.


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Kommentare (1)
Da hat wieder kurz vor dem Winter, die Berüchtigte " EICHHÖRNCHENBANDE " zugeschlagen................
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