Automatisierte Propaganda im Netz soll erkennbar werden

Katy Hoffmeister
Katy Hoffmeister ist zu sehen. Foto: Jens Büttner/Archiv

Dort will Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam mit Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt einen Bericht zur Beeinflussung durch Social Bots vorlegen. Die Arbeitsgruppe war im Dezember 2015 gebildet worden.

«Zurzeit kann der Nutzer sozialer Medien nicht erkennen, ob hinter einem Kommentarnamen eine natürliche Person oder ein Computer steht», kritisierte Hoffmeister. Aber gerade solche Algorithmen könnten in den Meinungsbildungsprozess eingreifen, in dem sie mit massenhaft programmierten Kommentaren versuchen, eine Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken. «Der natürliche Nutzer unterliegt einem Täuschungsmanöver der Absender der Social Bots.»

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Hoffmeister kündigte eine Debatte darüber an, wie der Beeinflussung durch Social Bots (Soziale Roboter) rechtlich begegnet werden kann. «Dabei wird es auch um eine mögliche Kennzeichnungspflicht der Social Bots für Verwender und Betreiber von Plattformen sozialer Netzwerke gehen.» Zugleich sollten Nutzer sozialer Netzwerke stärker für das Thema sensibilisiert werden.


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