Basteln gehört zum Alltag

Auf 90 Lebensjahre blickt Elisabeth Diepold zurück.

(Foto: Peter)

In Essen geboren und aufgewachsen, absolvierte Elisabeth Diepold nach der Volksschule ein Landjahr und war dann anfangs in der Telefonzentrale der Post und später bis 1945 als Postbotin tätig. Nachdem ihre Familie ausgebombt war, zog die Jubilarin 1945 zu ihrer Schwester nach Halver bei Lüdenscheid. Dort arbeitete sie als Lageristin, bis sie zusammen mit ihrem Mann und ihrem Sohn 1954 zurück nach Essen zog. Ihren Mann Gerhard Diepold, der aus Schlesien stammte, lernte sie 1951 kennen und heiratete ihn 1953. Er starb 2001.

Seit 1967 in der Region zuhause

Durch ein befreundetes Ehepaar, das sich in Ahrdt ein Haus gebaut hatte und für die heimische Region Werbung betrieb, seien auch sie aufmerksam geworden und hätten 1966 in Ahrdt einen Bauplatz erworben, um dort ein neues Wohnhaus zu erstellen, erzählt Elisabeth Diepold. Dieses bezogen sie am 1. April 1967. Seit Weihnachten 2007 wohnt Elisabeth Diepold im "Haus des Lebens".

Früher habe sie gerne Teppiche geknüpft und Laubsägearbeiten gemacht, aber auch Stricken und Häkeln gehörten zu ihren Hobbys. Bedingt durch eine Sehschwäche kann die Jubilarin nur noch schemenhaft TV-Sendungen verfolgen. Ihrer Liebe zum Kreuzworträtsel geht die geistig noch sehr fitte 90-Jährige häufig und gerne mit Hilfe eines Lesegerätes nach. Auch Basteln ist des Öfteren angesagt. Gefeiert wird im Familienkreis, wobei sicherlich zu den ersten Gratulanten ihr Sohn und ihre Schwiegertochter sowie drei Enkel und zwei Urenkel gehören werden.


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