Betrug mit Internet-Gewinnspielen: Haft für Haupttäter

Landgericht Frankfurt am Main
Das Land- und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Rund 14 000 Geschädigte zahlten laut Urteil rund 776 000 Euro, von denen mehr als 300 000 Euro allerdings durch Einsprüche gegen die Telefonrechnungen wieder zurückgeholt werden konnten. Nach mehreren Monaten machte die Bundesnetzagentur dem kriminellen Treiben ein Ende und nahm die Firma aus dem Netz. Keiner der Teilnehmer hatte die als Hauptgewinne avisierten Segelyachten oder Einfamilienhäuser tatsächlich gewonnen.

Vor Gericht legten die Angeklagten weitgehende Geständnisse ab. Teilweise überschnitten sich ihre Aktivitäten auch mit Betrügereien von Komplizen, die in anderweitigen Prozessen vom Landgericht Frankfurt bereits verurteilt wurden. Der Prozess um die dubiosen Gewinnspiele zog sich fast ein ganzes Jahr hin. 35 Mal trat das Gericht bis zur Urteilsverkündung zusammen.


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