Bouffier: «CDU und Linkspartei trennen Welten»

Ramelow und Günther besuchen Auschwitz
Ramelow (r, Linke) und Günther (CDU), Ministerpräsidenten von Thüringen und Schleswig-Holstein, besuchen Auschwitz. Foto: Monika Skolimowska/Archiv

Bouffier reagierte damit auf Äußerungen seines Parteikollegen Daniel Günther. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident hatte sich im Gespräch mit der «Rheinischen Post» offen für Koalitionen von CDU und Linken in Ostdeutschland gezeigt. Dort sei die Parteienlandschaft anders. «Wenn Wahlergebnisse es nicht hergeben sollten, dass gegen die Linke eine Koalition gebildet wird, muss trotzdem eine handlungsfähige Regierung gebildet werden. Da muss die CDU pragmatisch sein.» Bouffier sagte dazu: «Das ist nicht hilfreich.»

Der hessische Ministerpräsident regiert seit 2014 in einer Koalition mit den Grünen. Mit Blick auf die Landtagswahl am 28. Oktober sagte er der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag): «Wir machen nichts mit der Linkspartei und nichts mit der AfD. Alles andere ist potenziell koalitionsfähig.»

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Interview Günther in der "Rheinischen Post"

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Kommentare (1)
«Wir machen nichts mit der Linkspartei und nichts mit der AfD. Alles andere ist potenziell koalitionsfähig.» - Schon seltsam, dass die AfD die einzige Partei ist, die in der CDU-Zeitung "Wetzlar-Kurier" keine negative mehr
Berichterstattung erfährt. Auf alle anderen Parteien, auch die "koalitionsfähigen", wird heftig eingedroschen.
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