Christliche «Zeltstadt» erwartet mehr als 2000 junge Camper

Christliches Camping
Christliche Camper leben in Metebach-Neufrankenroda in der «Zeltstadt». Foto: Arifoto Ug/dpa/Archiv

1000 brennende Kerzen werden beispielsweise beim abendlichen Treffen angezündet und dann von Hand zu Hand wandern. Sie sollen laut Kauper bei Worten aus der Bibel die Geschichte von Mensch zu Mensch symbolisieren. Es gibt bei der 17. Auflage des Camps alterspezifische Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen. Für Mütter und Väter mit Kleinkindern sei ein extra Zelt aufgebaut. In den Seminaren und Workshops geht es um Glaubens- und Lebensfragen, aber auch um Kreatives. Viele Zeltstadtbewohner steuerten Musik und Kleinkunst bei, sagte Kauper.

«Wir nennen uns zwar Zeltstadt, wohnen aber in sogenannten Dörfern». Jeweils 80 bis 100 Menschen bilden ein Dorf. Sie kommen mit Zelten und zunehmend mit Wohnwagen. In einem Dorf können die Teilnehmer gemeinsam an großen Tischen frühstücken oder die Abende verbringen.

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Die alljährliche Zeltstadt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins Christusdienst mit der Familienkommunität Siloah und dem Gemeindedienst der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die christliche Lebensgemeinschaft hat ein 230 Hektar großes ehemaliges Rittergut zu einem Erlebnisbauernhof mit großem Campingplatz ausgebaut. Bis zu 300 ehrenamtliche Mitarbeiter sorgen für ein gutes Gelingen - vom Aufbau der bis zu 1600 Menschen fassenden Gemeinschaftszelte bis zu den Kinder- und Jugendprogrammen.

Christliche Zeltstadt 2017


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