Deutsche Börse kauft weitere Aktien zurück

Deutsche Börse
Das Firmenlogo prangt vor dem Sitz der Deutschen Börse AG bei Eschborn. Foto: Arne Dedert/Archiv

Die Rückkaufprogramme beruhen auf einem Beschluss der Hauptversammlung aus dem Mai. Das erste Kaufprogramm wird spätestens zur Jahresmitte 2018 abgeschlossen. Insgesamt hat die Deutsche Börse rund 800 Millionen Euro an frei verfügbaren Mitteln auf der hohen Kante liegen, nicht zuletzt aus dem Verkauf der US-Börse International Securities Exchange. Neben dem Erwerb eigener Aktien, was üblicherweise den Kurs treibt, sollen mit dem Geld auch Zukäufe finanziert werden.

Für die Anteilseigner kommen die Nachrichten über den Geldsegen am Ende eines Jahres mit etlichen Rückschlägen: Im Frühjahr platzte die geplante Fusion mit der Londoner Börse LSE, dazu kamen Ermittlungen gegen Konzernchef Carsten Kengeter wegen möglichen Insiderhandels bei einem Aktiengeschäft. Kengeter tritt nun zum Jahresende zurück, Nachfolger wird der derzeitige Chef der HypoVereinsbank (HVB), Theodor Weimer.


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