Experte: Streit könnte Vorwand für Opel-Schließungen werden

Malu Dreyer
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz. Foto: Uli Deck/Archiv

Rüsselsheim (dpa) - Der Streit um die Sanierung des Autobauers Opel birgt nach Auffassung eines Experten erhebliche Risiken für die deutschen Werke. Dass die IG Metall mit politischer Unterstützung auf die Einhaltung bestehender Tarifverträge poche, könnte dem neuen Mutterkonzern PSA als Vorwand für bislang ausgeschlossene Werkschließungen dienen, sagte der Direktor des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. «Am Ende könnte die Schließung der beiden Opel-Werke in Kaiserslautern und Eisenach stehen.» Nur der Stammsitz Rüsselsheim sei wegen der dort sitzenden Entwicklung und der sehr modernen Produktion für PSA unverzichtbar.


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