Fast zu Tode stranguliert: Anklage wegen Mordversuchs

Justitia
Ein Fotograf vor dem Bild der Justitia. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Unter dem Vorwand, seinem Opfer eine «Überraschung» präsentieren zu wollen, habe er die 61-Jährige in ihrer Wohnung dazu gebracht, sich mit geschlossenen Augen auf einen Stuhl zu setzen. Hinterrücks soll er sie dann «wie im Rausch» mithilfe des Kabels fast erdrosselt haben. Erst als die Frau bewusstlos zu Boden ging, habe der Beschuldigte von ihr abgelassen. Rettungssanitätern gelang es, die Frau zu reanimieren. Der 26-Jährige habe die Tat seinem Vater gestanden.

Der Angeklagte soll wegen seines stark eingeschränkten Selbstbewusstseins unter anderem zu «Strangulationsfantasien» geneigt haben, berichtete Niesen. In dem Prozess vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Frankfurt gehe es deshalb auch um eine mögliche Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik. Prozessauftakt ist voraussichtlich im März.


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