Flughafen FRA: Höhere Gebühren für späte Landungen möglich

Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Tisch
Verschiedene Geldscheine liegen auf einem Tisch. Foto: Jens Kalaene/Archiv

Der Flughafen berechnet bei verspäteten Starts und Landungen zwischen 23 und 24 Uhr einen Zuschlag von 200 Prozent bei den Lärmentgelten. Bis 05.00 Uhr gilt dann ein komplettes Nachtflugverbot, landende Flugzeuge müssen beispielsweise auf den Hunsrück-Flughafen Hahn ausweichen. An anderen deutschen Flughäfen sind höhere prozentuale Zuschläge üblich als in Frankfurt, allerdings auf teils deutlich niedrigerem Gebührenniveau.

Bislang hatte Fraport argumentiert, dass keine Fluggesellschaft mutwillig Verspätungen einplane, da neben höheren Gebühren noch zusätzliche Kosten drohten. Vor einem Neuantrag müssten sämtliche Gebührensätze überprüft werden.

In diesem besonders verkehrsreichen Jahr ist die Zahl der tatsächlichen Spätlandungen in Frankfurt stark gestiegen. Regelmäßig überprüft das Regierungspräsidium Darmstadt, wie die Verspätungen zustande gekommen sind. Laut «Frankfurter Rundschau» sind inzwischen 86 Bußgeldverfahren eingeleitet. Im August hatte der irische Billigflieger Ryanair mit 37 die meisten Spätlandungen in der letzten Stunde des Tages.

Info-Grafik Fraport zu Nachtflugregelung


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