Frau auf Zebrastreifen überfahren: Urteil im Februar

Eine Bronzestatue der Justitia
Eine Bronzestatue der Justitia steht in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv

Die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenklagevertretern und Verteidigern sollen am 20. Februar gehalten werden. Vorher waren dem Gericht zufolge mit den Rechtsanwälten keine passenden Termine zu finden. Der Angeklagte soll im September 2015 eine damals 41 Jahre alte Frau und ihren Lebensgefährten absichtlich angefahren haben, als sich das Paar auf einem Zebrastreifen in Kriftel (Main-Taunus-Kreis) küsste. Der 38-Jährige konnte sich mit einem Sprung in Sicherheit bringen, die Frau wurde von dem Auto erfasst und 400 Meter mitgeschleift. Sie starb an ihren schweren Verletzungen.

Zum Anfang des Prozesses hatte der Angeklagte die Tat eingeräumt und sie als «größten Fehler meines Lebens» bezeichnet. In der Folge hatte die Schwurgerichtskammer eine größere Anzahl von Zeugen und Sachverständigen vernommen.


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