Früheres Heimkind will nicht für Mutter zahlen

Amtsgericht in Offenburg
Der Eingang des Amtsgerichtes in Offenburg. Foto: Steffen Schmidt/Archiv

Die Frau aus dem hessischen Rodgau wehrt sich vor dem Familiengericht gegen, die Unterhaltsforderung. Sie argumentiert, ihre Mutter habe sie nach der Geburt weggegeben, sie sei im Kinderheim aufgewachsen und habe so gut wie keinen Kontakt zu ihr gehabt.

Dem Anwalt zufolge hat ein Zeuge am Donnerstag die Aussage der Tochter gestützt. Er habe sinngemäß gesagt, die Mutter hätte sich damals zwar um ihr Kind kümmern können, sie habe dies aber nicht gewollt. Damit sei zumindest Klarheit in der Sache geschaffen worden, sagte der Anwalt. «Was den Ausgang des Verfahrens angeht, sind wir leicht optimistisch.»

Die Beweisaufnahme wurde am Donnerstag geschlossen. Das Familiengericht will den Beschluss am 19. Juni mitteilen. Kai Hockenjos, Sprecher des Landratsamtes im Ortenaukreis, sagte, man sei wegen der Forderungen von Anfang an gesprächsbereit gewesen. Das Landratsamt werde das Urteil des Familiengerichts akzeptieren.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (0)
Mehr aus Nachrichten aus Hessen