Industriepark-Höchst-Betreiber Infraserv steigert Umsatz

Industriepark Höchst
Blick von einem Biohochreaktor des Industrieparkbetreibers Infraserv Höchst auf das Gelände des Industrieparks. Foto: Arne Dedert/Archiv

Allerdings investierten die rund 90 im Industriepark ansässigen Unternehmen im Frankfurter Westen 2017 etwas weniger. Sie steckten 328 Millionen Euro in neue Projekte nach 341 Millionen im Jahr 2016, wie es weiter hieß. Die Infraserv-Geschäftsführer Jürgen Vormann und Joachim Kreysing werteten dies dennoch als Erfolg. So seien an anderen Standorten die Strompreise für die energieintensive Chemie-Industrie und auch die Steuern niedriger. Es gebe eine «unverändert hohe Bereitschaft» der Unternehmen, im Industriepark Höchst zu investieren, sagte Kreysing. So prüfe der finnische Papierhersteller UPM den Bau einer Bioraffinerie in Höchst.

Eine gute Nachricht sei auch eine getroffene Vereinbarung mit der Stadt Frankfurt, die den nötigen Sicherheitsabstand zum Industriegelände garantiere und die Interessen der Chemiefirmen berücksichtige und zugleich den Städtebau in der Nachbarschaft ermögliche. Im Industriepark Höchst, einem der größten Pharma- und Chemiestandorte Europas, arbeiten laut Infraserv Höchst 22 000 Menschen. Zum Jahresbeginn hat der Standortbetreiber mit 2700 Beschäftigten in der Gruppe seine neue Tochter Infraserv Höchst Prozesstechnik an den Start gebracht, die Unternehmen berät. Für sie wurde am Mittwoch ein neues Gebäude vorgestellt.

Infraserv Höchst Presse


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