K+S profitiert von höheren Düngerpreisen

Förderturm Düngemittelkonzern K+S
Förderturm im Werk Hattorf des Düngemittelkonzerns K+S AG. Foto: Martin Schutt/Archiv

Das Ergebnis ist laut dem MDax-Konzern Kali- und Magnesiumprodukten zu verdanken: Dort war die Entsorgung der salzhaltigen Abwässer oft ein Problem, was Umweltschützer auf die Barrikaden brachte. Doch K+S stehen inzwischen wieder viele Entsorgungswege wie die Versenkung im Untergrund zur Verfügung. Wegen der stabilen Entsorgung salzhaltiger Abwässer seien vor allem Produktion und Absatz von sehr profitablen Düngemitteln gestiegen, sagte ein Sprecher. Zudem starteten vom neuen Kaliwerk Bethune in Kanada die ersten Kali-Lieferungen an Kunden.

In der Sparte Salz sank dagegen der Umsatz unter den Vorjahreswert. Ursache waren ein fallender Absatz bei Auftau- und Gewerbesalz sowie bei Salzen für Verbraucherprodukte und die Lebensmittelindustrie.

Für 2017 erwartet K+S weiter steigende Gewinne und Umsätze. Auch bei der Entsorgungsfrage rechnet der Konzern mit Fortschritten: Für die Erweiterung der Halde am Standort Hattorf liege die Genehmigung für Vorarbeiten vor. Zugleich laufen Verhandlungen mit der thüringischen Gemeinde Gerstungen und dem Umweltschutzverein BUND. Sie sollen den Streit über die Versenkung von Salzabfällen beenden.

3. Quartal Bilanz K+S


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