Kirchlicher Jugendbetreuer räumt Sex mit 13-Jähriger ein

Land- und Amtsgericht Frankfurt am Main
Das Gebäude vom Landgericht und Amtsgericht in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Nach dem letzten Vorfall offenbarte sich das Mädchen seinen Eltern, die Anzeige gegen den Betreuer erstatteten. Vor Gericht räumte der 37-Jährige den mehrfachen Geschlechtsverkehr ein. Während er jedoch andeutete, verführt worden zu sein, sagte das Mädchen in ihrer nicht öffentlichen Zeugenvernehmung vor der Jugendschutzkammer das Gegenteil: Der Angeklagte habe sie verführt und dabei ihr junges Alter und ihre Unerfahrenheit ausgenutzt.

Auf eine Entschuldigung verzichtete der Angeklagte auf Anraten seines Verteidigers. Er halte sie in der konkreten Situation für nicht angebracht. Auch ein «Täter-Opfer-Ausgleich» war vor Prozessbeginn offenbar fehlgeschlagen. Die Richter wollen nun den umfangreichen Chat-Verkehr zwischen dem Angeklagten und dem Opfer in das Verfahren einführen. Mit dem Abschluss des Prozesses wird noch in dieser Woche gerechnet.

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